Lucite Wetterschutz 152, Dörken

Lucite Wetterschutz 152, Dörken
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Art.Nr.: S050420222116
Hersteller: Dörken
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Produktbeschreibung

Lucite Wetterschutz 152, Dörken

Produktbeschreibung
Typ Isolierender, seidenglänzender, wässriger Decklack auf Spezial-Acrylatbasis. Als Ein-Topf-System zur Grund- und Decklackierung für den Innen- u. Außenbereich.

Verwendungszweck
Seidenglänzender, wasserverdünnbarer, wetterbeständiger Schutzanstrich für alle begrenzt maßhaltigen Holzbauteile wie Dachuntersichten, Fassadenverbretterungen, Holzbalkone, Friesenzäune, Fensterläden, Fachwerkbalken und für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Außentüren. Auch zur Beschichtung von Anschlussbauteilen aus Zink und Aluminium im Fassadenbereich, wie Dachrinnen oder Fallrohre geeignet. Anwendung im Innen- und Außenbereich.

Eigenschaften
• Frühregenfest & Zusatz-Schutz vor Emulgatoren-Auswaschung
• Isolierende Eigenschaften gegenüber holzinhaltsstoffhaltige Hölzer
• Ein-Top-System Grund- & Decklackierung
• Blockfest, ventilierend, UV-Stabil & wetterbeständig
• Direkthaftung auf Aluminium und verzinkten Untergründen (z.B. Dachrinnen)
• Dauerelastisch
• Hohe Kantenabdeckung
• Schmutzunempfindlich
• Sehr gute Haftung
• Schnelltrocknend

Verpackungsgrößen Ready:
1,0 L / 2,5 L / 12 L
Mix: 1,0 L / 2,5 L / 12 L

Farbtöne Weiß
1000 T weiß
1021 T teerschwarz
1031 T schwedenrot
1055 T schwedenblau
1065 T moosgrün
1063 T schwedengrün
1089 T dunkelbraun

Farbtonbeständigkeit nach BFS-Merkblatt Nr. 26
Klasse: A
Gruppe: 1-3 (je nach Farbton)
Basenbezeichnung Mix-Base 0 Transparent
Mix-Base 3 Vollweiß
Einsatzbereich innen und außen
Ergänzungsprodukte LUCITE® Algisan
LUCITE® Fassadenschutz-Systeme Sanierlösung

Ergänzungsprodukte
LUCITE® Algizid plus Schutzverstärkung mit erhöhtem Langzeitschutz gegen organischen Bewuchs.

Technische Daten
Bindemittel Spezial-Acrylat
Glanzgrad gem. DIN EN 13300
seidenglänzend
Viskosität Das Material ist verarbeitungsfertig eingestellt.

Trocknung
bei 20°C / 60% rel. Luftfeuchte Staubtrocken nach 30 Minuten

Überarbeitungshinweis:
Um eine optimale Isolierwirkung zu erzielen, ist eine Trocknungszeit der Beschichtung von min. 16 Stunden einzuhalten. Niedrige Temperaturen und/oder schlechte Be- und Entlüftung können sich negativ auf die Trocknung auswirken. Grundsätzlich ist die Isolierwirkung mit LUCITE® 152 Wetterschutz durch einen Probeanstrich zu prüfen. Bei holzinhaltsstoffhaltigen Hölzern kann eventuell eine Grundbeschichtung mit LUCITE® Woodprimer plus erforderlich, oder eine zusätzliche Deckbeschichtung (3. Anstrich) notwendig sein. Niedrige Temperaturen und/oder schlechte Be- und Entlüftung können sich negativ auf die Trocknung auswirken. Überarbeitbar nach 4 Stunden

Verbrauch
Pinsel / Rolle 130 ml/m²
Dichte 1,08 - 1,28 g/cm³

Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei im verschlossenen Originalgebinde.

Verarbeitung
Applikationsverfahren Streichen, Rollen, Spritzen Verarbeitungstemperatur mindestens + 8 °C (Umgebungs- und Objekttemperatur)

Reinigung der Werkzeuge
Sofort nach Gebrauch mit Wasser und etwas Netzmittel reinigen. Spritzgeräte besonders sorgfältig reinigen. Die kurze Antrocknungszeit verlangt eine Zwischenreinigung der Werkzeuge, insbesondere bei Arbeitspausen.

Untergrundvorbehandlung Altlackierung - tragfähig
Untergründe sind vor Beschichtungsausführung von Ölen, Fetten und sonstigen Trennmitteln zu befreien und mit feinem Schleifpapier (z.B. Körnung 320) gründlich, aber ohne Durchschliff anzuschleifen. Anschließend sind Schleifstäube sorgfältig zu entfernen.

Untergrundvorbehandlung Aluminium
Aluminiumflächen mittels Pinsel mit Nitroverdünnung abwaschen. Nachreiben mit sauberem Lappen. Schleifen mittels Schleifvlies (z.B. ScotchBrite). Schleifstaub mit lösungsmittelgetränktem Lappen entfernen; Kontrolle: Lappen darf sich nicht mehr durch Schleifstaub dunkel verfärben. Bei der Beschichtung von Aluminium sind die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr. 6 zu beachten.

Holz - außen, bergenzt maßhaltig
Das zu beschichtende Holz muss tragfähig, staub- und fettfrei, sowie frei von Verunreinigungen sein. Die Holzfeuchte darf 18 % nicht überschreiten. Je nach Bauteil sind entsprechenden Richtlinien, Empfehlungen und Verordnungen in Bezug auf Konstruktion, zulässiger Feuchte und Holzgüte einzuhalten.

Holz - außen, maßhaltig
Das zu beschichtende Holz muss tragfähig, staub- und fettfrei, sowie frei von Verunreinigungen sein. Die Holzfeuchte darf 13 ± 2 % nicht überschreiten. Je nach Bauteil sind entsprechenden Richtlinien, Empfehlungen und Verordnungen in Bezug auf Konstruktion, zulässiger Feuchte und Holzgüte einzuhalten.

Holz - innen, bergenzt maßhaltig
Das zu beschichtende Holz muss tragfähig, staub- und fettfrei, sowie frei von Verunreinigungen sein. Die Holzfeuchte darf 18 % nicht überschreiten. Je nach Bauteil sind entsprechenden Richtlinien, Empfehlungen und Verordnungen in Bezug auf Konstruktion, zulässiger Feuchte und Holzgüte einzuhalten.

Holz - innen, maßhaltig
Das zu beschichtende Holz muss tragfähig, staub- und fettfrei, sowie frei von Verunreinigungen sein. Die Holzfeuchte darf 9 ± 1 % nicht überschreiten. Je nach Bauteil sind entsprechenden Richtlinien, Empfehlungen und Verordnungen in Bezug auf Konstruktion, zulässiger Feuchte und Holzgüte einzuhalten.

Holzwerkstoffe (z.B. OSB / MDF)
Das zu beschichtende Holzwerkstoff muss vor Anwendung tragfähig, staub- und fettfrei, sowie frei von Verunreinigungen sein. Je nach Bauteil sind entsprechenden Richtlinien, Empfehlungen und Verordnungen in Bezug auf Konstruktion, zulässiger Feuchte und Holzgüte einzuhalten.

Kunststoff Hart-PVC (Polyvinylchlorid)
Kunststoffoberflächen mittels lösemittelhaltiger Reinigungssubstanzen reinigen (vorher Verträglichkeit testen). Untergründe gründlich mit geeigneten Schleifmitteln (Schleifpads z.B. Mirca oder 3M / Schleifpapier 320 ger Körnung oder feiner) anschleifen und entstauben. Bei der Beschichtung von Hart-PVC sind die Angaben des Kunstoff-Hersteller oder die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr.22 zu beachten.

Zink und verzinkter Stahl
Verzinkte Untergründe mittels ammoniakalischer Netzmittelwäsche, unter Zuhilfenahme eines Schleifvlieses reinigen, schleifen und anschließend mit klarem Wasser nachwaschen. Unmittelbar nach der Vorbereitung mit einem sauberen Lappen trocken reiben. Nach kurzer Ablüftzeit, müssen die gereinigten und vorbehandelten Untergründe beschichtet, um eine neu Bildung von Zinkoxidschichten zu veremeiden.


Anmerkungen
Altlackierung - tragfähig
Bei der Beschichtung von tragfähigen Altbeschichtungen sind die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr.20 zu beachten.

Aluminium
Anodisch oxidierte (eloxierte) Aluminumbauteile können nicht nach den annerkanten Regeln der Technik beschichtet werden. Informationen und Vorgaben sind hierzu aus dem BFS-Merkblatt Nr.6 zu beachten. Holz - außen, bergenzt maßhaltig

Allgemein:
Bei rohen Hölzern im Außenbereich ist eine Imprägnierung gegen Bläue und holzzerstörende Pilze erforderlich.

Holzinhaltsstoffe:
Holzinhaltsstoffe bei Hölzern wie z.B. Mahagoni, Merbau, Lärche, Kiefer, Eiche, Tanne etc. sind vor der Zwischen- & Schlussbeschichtung mit einer entsprechenden Grundierung zu beschichten. Bei stark gerbstoffhaltigen Untergründen wie z.B. Eiche, kann eine zweimalige Grundierung notwendig
sein. Dies kann z.B. durch eine Probefläche vorab geprüft werden. Holz - außen, maßhaltig

Allgemein:
Bei rohen Hölzern im Außenbereich ist eine Imprägnierung gegen Bläue und holzzerstörende Pilze erforderlich.

Holzinhaltsstoffe:
Holzinhaltsstoffe bei Hölzern wie z.B. Mahagoni, Merbau, Lärche, Kiefer, Eiche, Tanne etc. sind vor der Zwischen- & Schlussbeschichtung mit einer entsprechenden Grundierung zu beschichten. Bei stark gerbstoffhaltigen Untergründen wie z.B. Eiche, kann eine zweimalige Grundierung notwendig
sein. Dies kann z.B. durch eine Probefläche vorab geprüft werden. Holz - innen, bergenzt maßhaltig.

Allgemein:
Bei rohen Hölzern im Innenbereich ist kein chemischer Holzschutz zulässig.

Holzinhaltsstoffe:
Holzinhaltsstoffe bei Hölzern wie z.B. Mahagoni, Merbau, Lärche, Kiefer, Eiche, Tanne etc. sind vor der Zwischen- & Schlussbeschichtung mit einer
entsprechenden Grundierung zu beschichten. Bei stark gerbstoffhaltigen Untergründen wie z.B. Eiche, kann eine zweimalige Grundierung notwendig
sein. Dies kann z.B. durch eine Probefläche vorab geprüft werden.

Anmerkungen Holz - innen, maßhaltig

Allgemein:
Bei rohen Hölzern im Innenbereich ist kein chemischer Holzschutz zulässig.
Holzwerkstoffe (z.B. OSB / MDF)
Bei der Beschichtung von Holzwerkstoffen wie z.B. Faserplatten, Massivholzplatten oder Funierschicht-Sperrholz, sind die Beschichtungsangaben
des Holzwerkstoff- Hersteller oder die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr.18 zu beachten.

Kunststoff Hart-PVC (Polyvinylchlorid)
Weich-PVC sowie Polypropylen (PP) und Polyethlylen (PE) sind prinzipiell nicht überstreichbar. Bei Kontakt des Anstrichfilms mit weichmacherhaltigen Produkten (Dichtungen) ist die Unbedenklichkeit des Dichtprofilherstellers einzuholen bzw. ein Probeanstrich notwendig.

Zink und verzinkter Stahl
Zink und verzinkter Stahl bilden eine Oxidschicht (Selbstpassivierung). Bei der Beschichtung müssen die Vorgaben aus dem BFS-Merkblatt Nr. 5 beachtet werden.

Besondere Hinweise
Bei Arbeiten an asbesthaltigen Untergründen unbedingt die TRGS 519 einhalten. Nicht auf Flächen mit stehendem Wasser bzw. Dauernassbelastung einsetzen. Während der Trocknungszeiten für ausreichende Belüftung sorgen. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen. Nicht auf waagerechten Flächen mit Wasserbelastung einsetzen. Aromatenfreie Lackqualitäten nicht mit aromatenhaltige Lackfarben vermischen.  Lasuranstrichstoffe verhindern nicht das Nachdunkeln / Vergilben von Holzuntergründen. Die maximal zulässige Holzfeuchte darf 15 % nicht  berschreiten. Auf Coil-Coating-, Pulver-, und PVC-Beschichtungen empfehlen wir einen Probeanstrich mit anschließender Haftungsprüfung (Gitterschnitt) gemäß DIN EN ISO 2409. Von Dach- / oder Fassadenflächen aufgefangenes Wasser, welches der Bewässerung von Zier- und Nutzpflanzen dienen soll, bitte erst nach mindestens 12 Monaten Standzeit des Neuanstrichs / Renovierungsanstrichs dieser speziellen Verwendung zuführen. Bei Beschichtung von optisch zusammenhängenden Bauteilen / Flächen (z.B. Zarge/Türblatt, oder Fassadengiebel) auf Chargengleichheit achten und / oder die benötigte  esamtmenge Anstrichmaterial untereinander mischen und vorhalten. Untergründe müssen trocken, sauber, tragfähig, frei von trennenden Substanzen, Spannungen und Formveränderungen, riss- und salzfrei sein. Haftungsstörende Substanzen wie Fette, Wachse, Rost, Salze, und andere Korrosionsprodukte entfernen.  VOB Teil C, DIN 18363 beachten. Untergründe immer auf Tragfähigkeit für die jeweils vorgesehenen Anstrichsysteme überprüfen. Lose Altanstriche entfernen, alte tragfähige Anstriche reinigen und anschleifen. Bei unbekannten oder nicht aufgeführten Untergründen technische Beratung durch unsere Anwendungstechnik einholen und / oder einen Probeanstrich ausführen.

Flächen mit starken Ablagerungen wie z.B. Ruß, Nikotin, Fett, Öl usw. sind vor Beginn der Arbeiten mit Anlauger gründlich zu reinigen und mit ausreichend klarem, kalten Wasser nachwaschen. Ausreichende Trockenzeit beachten! Untergründe, bei denen mit wasserlöslichen Stoffen, wie z.B. Nikotin, Teerkondensate, oder Wasserflecken gerechnet wird, sind zunächst mit einem entsprechenden Isolieranstrich zu versehen. Bei unbekannten oder nicht genannten Untergründen, bzw. schwierigen Anwendungsfällen bitte vor Beginn der Arbeiten unbedingt einen Probeanstrich ausführen. Um Anwendungsfehler zu vermeiden bitte in jedem Fall zusätzlich Rücksprache mit unserem technischen Außendienst und/oder der Anwendungstechnik halten.

Bei der Untergrundvorbehandlung und Ausführung der Arbeiten bitte grundsätzlich die VOB, Teil C, DIN 18363, sowie die jeweiligen Richtlinien (BFS – Merkblätter) des Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz, Frankfurt / Main, beachten. Bei Kontakt mit weichmacherhaltigen Produkten (Tür und Fensterdichtungen etc.) ist die Unbedenklichkeit des Dichtprofilherstellers einzuholen, bzw. ein Probeanstrich notwendig.

Bei unzureichender Belüftung und / oder Verarbeitung der Materialien im Spritzverfahren Atemschutzgerät anlegen. Niedrige Temperaturen und / oder schlechte Be- und Entlüftung können sich negativ auf die Trocknung auswirken. Alle nicht zu beschichtenden Anstrichflächen sorgfältig abdecken. Farbspritzer auf allen Arten von Oberflächen noch im nassen Zustand mit Wasser abwaschen.

Auf Umgebungs- und Objekttemperatur achten. Niedrige Temperaturen und / oder hohe Luftfeuchte können trocknungsverzögernd wirken, und den Anstrich negativ beeinflussen. Für den Objektbereich, außergewöhnliche Beanspruchungen, und Verwendung in exponierten Lagen bitte Beratung über unseren Außendienst einholen.

Bei der Verarbeitung wird das Tragen entsprechender PSA (siehe gültiges Sicherheitsdatenblatt) empfohlen. Schlechte, bzw. unzureichende Be- und Entlüftung können sich negativ auf die Trocknung der eingesetzten Anstrichstoffe auswirken. Systembedingt kann bei allen Alkydharzlackfarben bei Einwirkung von physikalischen Faktoren (schlecht oder gering beleuchtete Räume, Wärmebelastung usw.) oder chemische Faktoren (z.B. Ammoniakdämpfe) speziell bei weißen Farbtönen, Vergilbung oder Dunkelvergilbung auftreten.

Für großflächige Anwendungen / Lackierungen im Innenbereich (z.B. auf diversen Untergründen in Decken- und Wandbereichen, oder Innenflächen
von Möbeln und Schränken, etc.) empfehlen wir aufgrund des materialspezifischen Geruchs von lösemittelbasierten Alkydharzlacken, den Einsatz wasserbasierter Produkte aus unserem entsprechendem Lackportfolio. Haushaltsübliche Substanzen wie z.B. Desinfektionsmittel und organische Farbstoffe (z.B. Tee, Kaffee, Rotwein, etc.) können zu Farbtonveränderungen der Anstrichoberflächen führen. Bei Zugabe von Verdünnungsmitteln kann der zulässige VOC Grenzwert für das jeweilige Produkt unter Umständen überschritten werden.

Bitte beachten Sie beim Einsatz von Verdünnungsmitteln die Angaben unserer Sicherheitsdatenblätter. Bei Einsatz von Universalabtönpasten, z.B. Mixol, beachten Sie bitte die technischen Merkblätter der jeweiligen Hersteller. Allgemein auf Umgebungs - und Objekttemperaturen achten. Speziell bei der Beschichtung von Metall- und NE-Metallbauteilen immer Taupunkte, bzw. Taupunktunterschreitungen beachten. Niedrige Temperaturen und / oder hohe Luftfeuchte können trocknungsverzögernd wirken, und den Anstrich negativ beeinflussen. Die Anstricharbeiten sollten nur bei geeigneten Witterungsbedingungen ausgeführt werden (nicht bei zu hoher Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Staufeuchten). Bei höherem, zu berücksichtigendem Anforderungsprofil (Korrosionsschutz im Rahmen professioneller Industrieanwendungen), z.B. Stahlbauteile im Außenbereich bei aggressiver Industrieatmosphäre, muss ein zweikomponentiges Korrosionsschutzsystem aus dem DELTA® INDUSTRY Lieferprogramm vorgesehen werden.
Bei Anwendung im Außenbereich, muss vor Beschichtung mit einem Lasurprodukt aus unserem Haus ein chemisch vorbeugendes Holzschutzmittel
in das unbehandelte Holz eingebracht werden. Eine Anwendung des Farbtones farblos im Außenbereich ist nicht zulässig. Wir empfehlen hier die Verarbeitung unserer Lasurprodukte in ausschließlich ausreichend pigmentierten Farbtönen. Ein Einsatz unserer Lasurprodukte auf Hölzern, die in direktem, dauerndem Kontakt mit Wasser (z.B. unter Wasser) stehen, oder auf denen Wasser konstruktionsbedingt nicht ablaufen kann, ist nicht zulässig.
Holzflächen sind Wartungsflächen: Regelmäßige Kontrolle und Wartung von beschichteten Holzbauteilen ist notwendig, um Schäden des Holzbauteils sowie des Anstrichfilms zu vermeiden. Wir empfehlen daher, beschichtete Holzflächen einer ständigen qualifizierten Kontrolle und Beurteilung zu unterziehen und auftretende Mängel in Bauteil oder Beschichtung sofort fachgerecht beseitigen zu lassen. Untergründe, bei denen mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen, wie z.B. Nikotin, Teerkondensate, oder Wasserflecken gerechnet wird, sind mit geeigneten Isolieranstrichen (z.B. LUCITE® Multi-Primer) zu isolieren. Holzuntergründe bei denen mit wasserlöslichen Holzinhaltsstoffen gerechnet werden muss sind zuvor mit geeigneten Isolieranstrichen (z.B. LUCITE® Woodprimer plus) zu beschichten. Harz- und Inhaltsstoffreiche Hölzer sind in jedem Fall vor Ausführung der Beschichtung auf entsprechende Anstrichverträglichkeit zu prüfen. Bei seidenglänzenden Beschichtungsstoffen kann es bei mittlerer bis starker mechanischer Beanspruchung von Bauteilen, wie z.B. Handläufen, Stühlen, Tischen, usw., systembedingt zu farbigem Abrieb kommen. Nach Abgleich mit vergleichbaren Produkten des Wettbewerbs schließen wir uns der folgenden, allumfassenden und Branchenüblichen Aussage / Definition an:

Produkte auf Reinacrylatbasis sind wetterbeständig nach DIN 18363. Frühzeitige Belastung durch Feuchtigkeit kann zu konzentriertem oder partiellem Herauslösen von wasserlöslichen Netzmitteln aus der jeweiligen Beschichtung führen. Die oberflächlich weißlich glänzenden und / oder farbtonverändernd auftretenden Auswaschungen bleiben wasserlöslich. Sie werden in der Regel durch Bewitterungsumstände abgewaschen. In nicht direkt bewitterten Bereichen können die vorgenannten Stoffe nur durch manuelles Abwaschen / Abbürsten mit Wasser entfernt werden.

Allgemein gilt, dass Anstricharbeiten im Außenbereich nur bei geeigneter Witterung durchzuführen sind (nicht bei zu hoher Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Staufeuchten, etc.). In diesem Zusammenhang sind die Aussagen der entsprechenden Technischen Unterlagen zu berücksichtigen. Bei den vorgenannten, aufgelisteten „Besonderen Hinweisen“ handelt es sich um eine Übersicht aller zu berücksichtigenden Hinweise, die ihre Produktspezifische Anwendung je nach ausgewähltem Produkt finden.

Allgemeine Hinweise
Für die Haltbarkeit der Produkte sind rechtzeitige Pflege- und Renovierungsarbeiten notwendig.
Rechtsverbindlichkeiten können aus den vorstehenden Angaben nicht abgeleitet werden.
Im Übrigen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Mit Erscheinen dieses Merkblattes verlieren alle Angaben früherer Ausgaben ihre Gültigkeit.
Allergikerberatung unter 02330 / 63 184.

Hier finden Sie alle produktbezogenen Technischen Merkblätter und Sicherheitsdatenblätter. Die vorstehenden Angaben wurden nach dem neusten Stand der Entwicklungs- und Anwendungstechnik zusammengestellt und enthalten beratende Hinweise. Sie beschreiben unsere Produkte und informieren über deren Anwendungen und Verarbeitung. Angesichts der Vielseitigkeit und Unterschiedlichkeit der jeweiligen Arbeitsbedingungen und verwendeten Materialien können wir in unserer Beschreibung nicht jeden Einzelfall erfassen.

Sofern wir nicht spezifische Eigenschaften und Eignungen der Produkte für einen bestimmten Verwendungszweck ausdrücklich schriftlich zugesichert haben, ist eine Anwendungstechnische Beratung, wenn gleich sie nach bestem Wissen erfolgt, in jedem Fall unverbindlich. Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen, die wir zur Unterstützung des Käufers / Verarbeiters aufgrund unserer Erfahrungen nach bestem Wissen entsprechend dem derzeitigen Stand der Technik geben, sind unverbindlich. Sie begründen kein vertragliches Rechtsverhältnis und keine Nebenverpflichtung aus dem Kaufvertrag. Sie entbinden den Käufer / Verarbeiter zudem nicht davon, unsere Produkte auf ihre Eignung für den vorgesehenen Verwendungszweck in eigener Verantwortung zu prüfen. Für weitere technische Auskünfte und Informationen wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer 02330 / 63 - 243 über die Hotline an unsere Anwendungstechnische Abteilung. Zusätzlich können Sie weitere Informationen über unsere Internetseite www.doerkencoatings.de abrufen.

Download
Technisches Merkblatt
Sicherheitsdatenblatt
Produktinformation

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008
Das Produkt ist gemäß CLP-Verordnung nicht eingestuft.
2.2 Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 entfällt
Gefahrenpiktogramme entfällt
Signalwort entfällt
Gefahrenhinweise entfällt
Sicherheitshinweise
P280 Schutzhandschuhe tragen.
P501 Entsorgung des Inhalts / des Behälters gemäß den örtlichen / regionalen / nationalen / internationalen
Vorschriften.
Zusätzliche Angaben:
EUH208 Enthält Gemisch aus: 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1),
1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
2.3 Sonstige Gefahren
Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung
PBT: Nicht anwendbar.
vPvB: Nicht anwendbar.

Diesen Artikel haben wir am 05.04.2022 in unseren Katalog aufgenommen.

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