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Disbon 415 EP Mörtel, Caparol

Disbon 415 EP Mörtel, Caparol

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Art.Nr.: S301020180834

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  • Details

Disbon 415 EP-Mörtel


Pigmentierter 2K-Epoxidharzmörtel für Schichtdicken von 0,5 bis 30 mm.

Verwendungszweck
Zum partiellen Ausgleich schadhafter Beton- und Estrichböden.
Zur Egalisierung unebener Flächen auf rauen, porigen Untergründen.
Zum Herstellen von Hohlkehlen, Anarbeiten von Fugenflanken und Profilteilen.

Eigenschaften
  •     gut chemikalienbeständig
  •     leicht verarbeitbar
  •     standfest
  •     mechanisch hochbelastbar
  •     ohne zusätzliche Schalung verarbeitbar

Materialbasis
2K-Epoxidharzmörtel, total solid nach Deutscher Bauchemie.

Verpackung/Gebindegrößen
10 kg Blech-Gebinde
Härter liegt der Grundmasse im Gebinde bei.

Lagerung
Kühl, trocken, frostfrei
Originalverschlos­senes Gebinde mindestens 1 Jahre lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen den Werk­stoff vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C la­gern.

Dichte
ca. 1,8 g/cm3
Druckfestigkeit
ca. 70 N/mm2
Biegezugfestigkeit
ca. 30 N/mm2
Haftzugfestigkeit
> 1,5 N/mm2 Betonbruch

Geeignete Untergründe

Mineralische Untergründe.
Der Un­ter­­grund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.
Die Ober­flä­chenzugfestigkeit des Unter­grun­des muss im Mittel 1,5 N/mm2 betra­gen. Der kleinste Einzelwert darf 1,0 N/mm2 nicht unter­­schreiten.

Die Untergründe müssen ihre Ausgleichs­feuchte erreicht haben:
Beton und Zementestrich: max. 4 Gew.-%

Aufsteigende Feuchtigkeit ist bei großflächiger Anwendung auszuschlie­ßen, bei Anhydrit- und Magnesitestrich ist eine Abdichtung gegen Erdreich zwingend erforderlich.

Untergrundvorbereitung
Untergrund durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. Kugelstrahlen oder Fräsen, so vor­­bereiten, dass er die aufgeführten Anforde­rungen erfüllt.

Materialzubereitung
Komp. B (Härter) der Komp. A (Grundmasse) zugeben, mit langsam laufendem Rührwerk (max. 100 U/min) intensiv mischen. Material in ein anderes Gefäß umfüllen (umtopfen) und nochmals gründlich mischen (nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten).
Mischungsverhältnis Komp. A (Grundmasse) : Komp. B (Härter) = 95,3 : 4,7 Gewichtsteile

Auftragsverfahren
Je nach Anwendung mit Glättkelle oder Hohlkehlenkelle.

Beschichtungsaufbau
Den vorbereiteten Untergrund mit z.B. Dis­boxid 462 EP-Siegel Neu porenfüllend grundieren. Detaillierte Informationen siehe TI 462. Den fertig gemischten Disboxid 415 EP-Mörtel auf die frische oder mit Disbon 943 Einstreuquarz abgestreute Grundierung auftragen und mit der Kelle verdichten.
Je nach gewünschter Oberflächenrauigkeit kann der Spachtel geglättet oder mit einem Kunststoffreibebrett abgerieben werden. Tiefe Ausbruchstellen lagenweise ausbessern.

Verbrauch
Spachtelmasse
Disbon 415 EP-Mörtel    ca. 1,8 kg/mm/m2
Hohlkehle, 5 cm Radius
Disbon 415 EP-Mörtel    ca. 1 kg/m
Exakte Verbrauchswerte durch Musterle­gung am Objekt ermitteln.

Verarbeitbarkeitsdauer
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtig­keit ca. 30 Minuten.
Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topf­zeit.

Verarbeitungsbedingungen
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtem­peratur:
Mind. 10 °C, max. 30 °C
Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur muss immer mindestens 3 °C über der Tau­punkttemperatur liegen.

Wartezeiten
Nach ca. 14 Stunden bei 20 °C können die gespachtelten Flächen beschichtet werden.
Der angegebene Zeitraum wird durch höhere Temperaturen verkürzt, durch niedrigere verlängert.

Trocknung/Trockenzeit
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtig­keit nach ca. 3 Tagen mechanisch be­lastbar und nach ca. 7 Tagen völlig ausgehärtet. Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger. Während des Aushär­tungs­prozesses (ca. 24 Std. bei 20 °C) aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Oberflächenstörungen und Haftungsminderungen auftreten können.

Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Disboxid 419 Verdünner.

Download2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Einstufung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)
Akute Toxizität, Kategorie 4 H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
Ätzwirkung auf die Haut, Unterkategorie1B
H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
Augenreizung, Kategorie 2 H319: Verursacht schwere Augenreizung.
Sensibilisierung durch Hautkontakt, Kategorie1
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte
Exposition, Kategorie 2
H373: Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
2.2 Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)
Gefahrenpiktogramme :

Signalwort : Gefahr
Gefahrenhinweise : H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
Sicherheitshinweise :
Prävention:
P260 Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen.
P264 Nach Gebrauch Haut gründlich waschen.
P280 Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen.
Reaktion:
P303 + P361 + P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen.
P305 + P351 + P338 + P310 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen.Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:
Benzylalkohol 4,4'-Methylenbis(cyclohexylamin) Polymer aus Formaldehyd mit Aminobenzol, hydriert 2,4,6-Tri-(dimethylaminomethyl)phenol
2.3 Sonstige Gefahren
Dieser Stoff/diese Mischung enthält keine Komponenten in Konzentrationen von 0,1 % oder höher, die entweder als persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) oder sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) eingestuft sind. Hotline für Allergieanfragen und technische Beratungen: 0800/1895000 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz). Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden. Nur für gewerbliche Anwender.

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